kuh-DEN-su crank-ing
Verb, Noun
Erhöhen der Trittfrequenz auf eine höhere U/min.
Beispiel: Ich habe den Berg hinauf eine höhere Trittfrequenz getreten, um eine bessere Zeit zu erzielen.
Meistens verwendet in: Mountainbiking und Rennradfahren.
Meistens verwendet von: Erfahrenen Radfahrern.
Popularität: 8/10
Witzigkeitswert: 6/10
Was ist Cadence-Cranking?
Cadence-Cranking ist ein Radsportbegriff, der das Treten mit einer erhöhten Trittfrequenz oder Pedalgeschwindigkeit bezeichnet. Die Trittfrequenz wird in Umdrehungen pro Minute (U/min) gemessen und ist ein wichtiger Faktor für die Effizienz und Leistung beim Radfahren. Radfahrer, die regelmäßig Cadence-Cranking praktizieren, können ihre Geschwindigkeit, Kraft und Ausdauer verbessern.
Die ideale Trittfrequenz für die meisten Radfahrer liegt zwischen 80 und 100 U/min. Beim Cadence-Cranking sollten Radfahrer versuchen, ihre Trittfrequenz auf 120-140 U/min zu erhöhen. Diese Erhöhung der Trittfrequenz kann die Gesamtleistung verbessern, indem sie die Muskelkraft und -stärke entwickelt. Es kann Radfahrern auch helfen, effizienter zu treten und den Energieaufwand zur Aufrechterhaltung einer bestimmten Geschwindigkeit zu reduzieren.
Studien haben gezeigt, dass Cadence-Cranking Radfahrern helfen kann, ihre Leistung zu verbessern. Eine im International Journal of Sports Medicine veröffentlichte Studie ergab, dass Radfahrer, die ihre Trittfrequenz von 80-100 U/min auf 120-140 U/min erhöhten, ihre Leistungsabgabe um 7-11% verbesserten. Darüber hinaus ergab eine im Journal of Science and Medicine in Sport veröffentlichte Studie, dass Cadence-Cranking die Radsportökonomie um 2-3% verbesserte.
Cadence-Cranking ist eine effektive Methode für Radfahrer, ihre Leistung und Effizienz zu steigern. Durch die Erhöhung ihrer Trittfrequenz auf 120-140 U/min können Radfahrer ihre Leistungsabgabe, Radsportökonomie und Gesamtleistung verbessern.
Der Ursprung des Begriffs „Cadence-Cranking“ im Radsport
Cadence-Cranking ist ein Begriff, der in der Radsportwelt seit den 1970er Jahren verwendet wird. Er bezieht sich auf das Treten mit einer schnelleren Geschwindigkeit als normal, meist mit einem niedrigen Übersetzungsverhältnis. Das Konzept des Cadence-Cranking wurde zuerst vom französischen Radfahrer Bernard Hinault populär gemacht, der die Tour de France 1978 und 1979 gewann.
Hinault war bekannt für seinen kraftvollen Cadence-Cranking-Stil, der es ihm ermöglichte, schnell aus Kurven heraus zu beschleunigen und der Konkurrenz wegzusprinten. Seine Technik setzte sich schnell unter anderen Radfahrern in Frankreich durch, und der Begriff „Cadence-Cranking“ war geboren.
Heute ist Cadence-Cranking ein wichtiger Bestandteil des Trainings vieler Radfahrer, da es hilft, die für Sprints und Anstiege verwendeten Muskeln zu entwickeln. Es ist besonders beliebt bei professionellen Radfahrern, die es nutzen, um einen Vorteil gegenüber ihren Gegnern zu erzielen.
Obwohl der Begriff „Cadence-Cranking“ in den 1970er Jahren in Frankreich entstand, wird er heute weltweit im Radsport verwendet. Infolgedessen ist er zu einem wesentlichen Bestandteil der Radsportterminologie und -kultur geworden.








