KASS-ettes
Substantiv
Kassetten sind Sammlungen von Zahnkränzen am Hinterrad eines Fahrrads.
Anwendungsbeispiel: Ich werde meine Kassette wechseln, um eine niedrigere Übersetzung zu erhalten.
Meistens verwendet in: Mountainbiking und Straßenradfahren.
Meistens verwendet von: Radfahrern, die ihre Übersetzungsverhältnisse an unterschiedliches Gelände anpassen müssen.
Beliebtheit: 8/10
Komödienwert: 3/10
Siehe auch: Cogsets, Freewheels, Block, Cluster,
Was ist eine Kassette?
Eine Kassette ist eine Ansammlung von Zahnkränzen am Hinterrad eines Fahrrads, die zum Schalten der Gänge verwendet wird. Sie ist mit der Hinterradnabe verbunden und die primäre Komponente des Antriebsstrangs eines Fahrrads. Kassetten gibt es in verschiedenen Größen und Konfigurationen, abhängig vom Modell und Typ des Fahrrads.
Die gängigsten Größen für Kassetten sind 8, 9 oder 10 Gänge. Die Anzahl der Gänge bezieht sich auf die Anzahl der Zahnkränze in der Kassette, die bestimmen, wie viele verschiedene Übersetzungsverhältnisse ein Fahrrad hat. Hochwertigere Kassetten können auch 11 oder 12 Gänge haben, was noch mehr Übersetzungsverhältnisse und eine größere Auswahl an Fahroptionen ermöglicht.
Die Mehrheit der heute auf dem Markt befindlichen Fahrräder ist mit Kassetten ausgestattet, wobei die überwiegende Mehrheit davon 8-Gang-Kassetten sind. Dies liegt daran, dass 8-Gang-Kassetten am günstigsten sind und für die meisten Fahrtypen geeignet sind. 9-Gang- und 10-Gang-Kassetten werden immer beliebter, da sie präzisere Schaltvorgänge und eine größere Auswahl an Übersetzungsoptionen bieten.
Kassetten sind ein wesentlicher Bestandteil jedes Fahrrads, da sie es Ihnen ermöglichen, Gänge zu schalten und Ihre Geschwindigkeit und Leistungsabgabe beim Fahren anzupassen. Egal, ob Sie ein begeisterter Radfahrer sind oder gerade erst anfangen, das Verständnis, wie Kassetten funktionieren, kann Ihnen helfen, das Beste aus Ihrer Fahrt herauszuholen.
.Der Ursprung des Radsportbegriffs „Kassetten“
Der Radsportbegriff „Kassetten“ bezieht sich auf die Sammlung von Zahnkränzen, die mit dem Hinterrad eines Fahrrads verbunden sind. Das Wort wurde erstmals in den frühen 1970er Jahren verwendet und wird dem französischen Radfahrer, Mechaniker und Rahmenbauer Gerard Vitus zugeschrieben. Es wurde verwendet, um die Zahnkränze zu beschreiben, die damals aus Stahl gefertigt waren, im Gegensatz zu den traditionellen Zahnrädern, die aus Messing bestanden.
Zu dieser Zeit galt die Kassette als Innovation in der Radsportwelt, und Vitus war der erste, der ihre Verwendung populär machte. Er war auch der erste, der die Idee einführte, die gesamte Kassette zu ersetzen, anstatt nur die einzelnen Zahnräder. Dies ermöglichte es dem Radfahrer, seine Übersetzungsverhältnisse an seinen Fahrstil anzupassen.
Seitdem ist der Begriff „Kassette“ zu einem Standardbestandteil des Radsport-Lexikons geworden und wird verwendet, um die Zahnkränze am Heck des Fahrrads zu bezeichnen. Er wird in Radsportkreisen weit verbreitet und ist ein Beweis für den Einfluss von Vitus‘ Innovation.








