KLET-ter-geer
Substantiv, Phrase
Eine Art von Fahrradgetriebe, das zum Klettern an steilen Hängen verwendet wird
Beispiel: "Ich habe auf mein Klettergetriebe gewechselt, um den steilen Hügel zu bewältigen."
Meistens verwendet in: Bergigen und hügeligen Regionen.
Meistens verwendet von: Berg- und Rennradfahrern.
Beliebtheit: 8/10
Komödie-Wert: 5/10
Siehe auch: Trittfrequenz, Granny Gear, Kompaktkurbel, Kleiner Gang,
Was ist Klettergetriebe im Radsport?
Klettergetriebe ist ein Begriff, der im Radsport verwendet wird, um das Übersetzungsverhältnis eines Fahrrads zu beschreiben, das das Bergauffahren erleichtert. Es ist die Kombination aus der Größe des Kettenblatts und des Ritzels, die das Übersetzungsverhältnis bildet. Je größer das Kettenblatt und je kleiner das Ritzel, desto höher ist das Übersetzungsverhältnis und desto einfacher ist es, bergauf zu fahren.
Klettergetriebe ist wichtig für Radfahrer, die in hügeligem Gelände unterwegs sind. Es ermöglicht ihnen, beim Bergauffahren eine angenehme Trittfrequenz beizubehalten, was für eine erfolgreiche Fahrt unerlässlich ist. Das Übersetzungsverhältnis des Klettergetriebes ermöglicht auch eine schnellere Beschleunigung, wenn der Fahrer den Gipfel erreicht.
Statistiken zeigen, dass der durchschnittliche Radfahrer Klettergetriebe bei bis zu 40 % seiner Fahrten verwendet. Dies bedeutet, dass das richtige Übersetzungsverhältnis zum Klettern für Radfahrer in hügeligem Gelände unerlässlich ist. Es kann einen großen Unterschied für den Gesamterfolg einer Radtour machen.
.Der Ursprung des Begriffs „Klettergetriebe“ im Radsport
Der Begriff „Klettergetriebe“ wurde erstmals in den frühen 1930er Jahren im Kontext des Radsports verwendet. Er entstand in Frankreich, wo das hügelige Gelände der Tour de France ein Getriebe erforderlich machte, das Radfahrern das Bergauffahren erleichterte.
Zu dieser Zeit war der gebräuchlichste Fahrradtyp das Fixie, das ein einziges Übersetzungsverhältnis hatte. Dies erschwerte das Bergauffahren, da der Radfahrer mit einer hohen Trittfrequenz in die Pedale treten musste, um den Berg hinaufzukommen. Um Radfahrern das Bergauffahren zu erleichtern, entwickelte ein französischer Radfahrer namens Paul de Vivie ein neues Getriebesystem, das er „Klettergetriebe“ nannte.
Dieses neue Getriebesystem ermöglichte es Radfahrern, beim Bergauffahren in ein niedrigeres Übersetzungsverhältnis zu schalten, wodurch sie mit einer niedrigeren Trittfrequenz in die Pedale treten konnten und trotzdem genug Kraft hatten, um den Berg hinaufzukommen. Dieses neue Getriebesystem gewann schnell an Popularität und wurde zu einem wesentlichen Bestandteil des Radsports. Heute wird der Begriff „Klettergetriebe“ verwendet, um jede Art von Getriebesystem zu bezeichnen, das Radfahrern das Bergauffahren erleichtern soll.








