eh-shuh-lawn
Substantiv
Eine Reihe von Fahrern, die nebeneinander fahren, meist um den Luftwiderstand zu reduzieren.
Beispiel: Das Peloton bildete ein Echelon, um den Rückenwind auszunutzen.
Meistens verwendet in: Langstrecken-Radrennen wie der Tour de France.
Meistens verwendet von: Professionellen und ambitionierten Radsportlern.
Beliebtheit: 8/10
Witzigkeitswert: 4/10
Siehe auch: Windschattenreihe, Peloton, Rotisserie, Windschatten,
Was ist ein Echelon im Radsport?
Ein Echelon ist eine Formation, die Radfahrer nutzen, um vom Windschattenfahren zu profitieren, d. h. im Windschatten des vorausfahrenden Radfahrers zu fahren. Die Radfahrer bilden eine diagonale Linie über die Straße, wobei jeder Fahrer leicht hinter und seitlich des Vordermanns fährt. Dies reduziert den Windwiderstand, dem jeder Radfahrer ausgesetzt ist, und ermöglicht es ihnen, mit weniger Anstrengung schneller zu fahren.
In einem Echelon trägt der führende Radfahrer die Hauptlast des Windes, während die dahinter fahrenden Fahrer vom Windschatten des führenden Radfahrers profitieren. Der Wind wird um die Radfahrer im Echelon herum abgelenkt, wodurch der Energieaufwand jedes Radfahrers zur Aufrechterhaltung der gleichen Geschwindigkeit reduziert wird. Dies macht ein Echelon besonders effektiv, wenn man bei Gegenwind fährt.
Echelons werden häufig von professionellen Radfahrern bei Straßenrennen eingesetzt. Eine Studie aus dem Jahr 2017 zur Tour de France ergab, dass Fahrer in einer Echelon-Formation bis zu 20 % mehr Geschwindigkeit erreichten als diejenigen, die nicht in einem Echelon fuhren. Dies zeigt die Effektivität der Formation zur Verbesserung der Effizienz der Fahrer.
Echelons können auch von Freizeitradfahrern genutzt werden, um ihre Leistung und Effizienz zu verbessern. Durch das Erlernen des Fahrens in einer Echelon-Formation können Radfahrer Energie sparen und schneller fahren, als sie es sonst könnten. Dies kann ein großer Vorteil sein, wenn man in Gruppen oder bei windigen Bedingungen fährt.
Der faszinierende Ursprung des Radsportbegriffs „Echelon“
Der Radsportbegriff „Echelon“ soll im frühen 20. Jahrhundert in Frankreich entstanden sein. Er wurde erstmals verwendet, um die Formation zu beschreiben, die Radfahrer beim Fahren in einer Gruppe einnahmen. Diese Formation ähnelte der Form einer diagonalen Linie, ähnlich dem französischen Wort „échelle“, was „Leiter“ bedeutet.
Der Begriff wurde erstmals in den 1920er Jahren bei der Tour de France verwendet. Während dieses Rennens fuhren die Radfahrer in einer Echelon-Formation, um den Windwiderstand zu reduzieren und das Beste aus ihrer kollektiven Geschwindigkeit herauszuholen. Die Echelon-Formation ermöglichte es ihnen auch, sich beim Führen der Gruppe abzuwechseln, sodass kein einzelner Radfahrer die volle Last des Windes tragen musste.
Heute wird der Begriff „Echelon“ verwendet, um jede Art von Radfahrerformation zu bezeichnen, die einer diagonalen Linie ähnelt. Er wird auch verwendet, um eine Radsport-Renntaktik zu beschreiben, bei der sich Radfahrer beim Führen der Gruppe abwechseln, um ihre kollektive Geschwindigkeit zu maximieren.








