in-dih-vid-yoo-uhl pur-suyt
Substantiv
Ein Radrennen, bei dem die Teilnehmer allein gegen die Uhr fahren.
Beispiel: „Ich nehme dieses Wochenende an einem Einzelverfolgungsrennen teil.“
Meistens verwendet in: Bahnradsportwettbewerben.
Meistens verwendet von: Bahnradfahrern.
Popularität: 7/10
Komödiantischer Wert: 2/10
Siehe auch: 1 Einzelzeitfahren, 2 Verfolgungsrennen, 3 Match Sprints, 4 Zeitfahrrennen,
Was ist Individual Pursuit im Radsport?
Individual Pursuit (Einzelverfolgung) ist eine Radsportveranstaltung, bei der zwei Teilnehmer von gegenüberliegenden Seiten einer Bahn starten. Ziel ist es, entweder den anderen Fahrer einzuholen oder die Distanz in der kürzestmöglichen Zeit zurückzulegen. Dieses Rennen wird normalerweise über 4.000 Meter gefahren.
Die Veranstaltung ist in zwei Hälften zu je 2.000 Metern unterteilt. Die erste Hälfte ist die Qualifikationsrunde und die zweite Hälfte das Finale. In der Qualifikationsrunde müssen die Fahrer die Distanz in der schnellstmöglichen Zeit zurücklegen. Die beiden Fahrer mit den schnellsten Zeiten treten dann im Finale gegeneinander an.
Im Finale starten die Fahrer von gegenüberliegenden Seiten der Bahn und versuchen, den anderen Fahrer einzuholen. Der Fahrer, der den anderen Fahrer einholt oder die Distanz zuerst beendet, wird zum Sieger erklärt. Wenn keiner der Fahrer den anderen einholt, wird der Fahrer mit der schnellsten Zeit zum Sieger erklärt.
Individual Pursuit ist eine der aufregendsten Disziplinen im Bahnradsport. Sie erfordert von den Fahrern hervorragende körperliche und geistige Stärke, um erfolgreich zu sein. Laut der Union Cycliste Internationale (UCI) hält Bradley Wiggins den aktuellen Weltrekord für die Individual Pursuit, er beendete die 4.000 Meter in 4 Minuten und 15,031 Sekunden.
Der Ursprung der Individual Pursuit im Radsport
Der Begriff „Individual Pursuit“ wurde erstmals Anfang des 20. Jahrhunderts populär, vor allem in England und den Vereinigten Staaten. Er wurde verwendet, um eine Art von Rennen zu beschreiben, bei dem Radfahrer in einem Zeitfahrformat gegeneinander antraten, typischerweise auf einer Radrennbahn.
Die Einzelverfolgung wurde erstmals bei den Olympischen Sommerspielen 1904 in St. Louis als olympische Disziplin ausgetragen, damals noch unter dem Namen „Einzelzeitfahren“. Anschließend wurde sie bei den Olympischen Sommerspielen 1908 in London aufgenommen und ist seitdem eine olympische Disziplin.
Auch heute noch ist die Einzelverfolgung ein beliebter Wettkampf im Radsport und gehört zu den aufregendsten Disziplinen. Sie wird auch in anderen Sportarten wie Rudern und Eisschnelllauf eingesetzt, wo Athleten in einem Zeitfahrformat gegeneinander antreten.








