Luhm-ber-ing
Verb, Nomen
Lumbering ist eine langsame, schwerfällige Art des Radfahrens.
Anwendungsbeispiel: Ich fuhr schwerfällig den Weg entlang und ließ mir Zeit, die Landschaft zu genießen.
Meistens verwendet in: Bikepacking-Kreisen.
Meistens verwendet von: Langstreckenradfahrern.
Beliebtheit: 6/10
Humorwert: 2/10
Siehe auch: Trittfrequenz, Pedalieren, Kurbeln, Mashing,
Was ist Lumbering?
Lumbering ist ein Begriff, der eine Art von Fahrradtechnik beschreibt, bei der der Fahrer mit einer sehr niedrigen Trittfrequenz tritt. Diese Technik wird am häufigsten an steilen Anstiegen verwendet, um Energie zu sparen und ein gleichmäßiges Tempo beizubehalten. Der Fahrer verwendet einen niedrigen Gang und tritt langsam in einer kreisförmigen Bewegung, daher der Begriff „Lumbering“.
Diese Art von Fahrradtechnik wird von vielen Radfahrern verwendet, insbesondere von denen, die an mehrtägigen Veranstaltungen wie der Tour de France teilnehmen. Die durchschnittliche Trittfrequenz für Radfahrer während einer Tour de France-Etappe beträgt ungefähr 80 bis 90 U/min (Umdrehungen pro Minute). Beim Lumbering ist die Trittfrequenz jedoch normalerweise viel niedriger, in der Regel etwa 60 U/min oder weniger.
Die Lumbering-Technik kann für Radfahrer von Vorteil sein, die einen energiesparenden Ansatz für einen langen und anstrengenden Anstieg suchen. Sie erfordert jedoch eine gute Ausdauerbasis und ein hohes Maß an mentaler Konzentration, um über einen längeren Zeitraum ein gleichmäßiges Tempo beizubehalten.
zum BlogDer Ursprung des Radsportbegriffs „Lumbering“
Der Radsportbegriff „Lumbering“ soll seinen Ursprung in den frühen 1900er Jahren in den Vereinigten Staaten haben. Er wurde verwendet, um den unbeholfenen, langsamen und schwerfälligen Fahrstil einiger Radfahrer zu beschreiben.
Der Begriff soll erstmals in den 1910er Jahren in den Radsportmagazinen der damaligen Zeit verwendet worden sein. Der Begriff wurde oft verwendet, um einen langsameren Fahrer mit einem Pferdewagen zu vergleichen, daher der Begriff „Lumbering“. Dies war eine Anspielung auf den langsameren, aber sicheren und zuverlässigen Fahrstil eines Pferdewagens.
Der Begriff wurde höchstwahrscheinlich von Radsportvereinen in der Region New England verwendet, da dies in den frühen 1900er Jahren das beliebteste Gebiet für Radsport war. Der Begriff ist seitdem Teil des Radsportjargons geworden und wird auch heute noch verwendet, um einen langsamen und schwerfälligen Fahrstil zu beschreiben.








