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hɛərpɪn bɛnd

Nomen

Eine scharfe Kurve auf der Straße mit einem spitzen Winkel

Beispiel: Auf dem Weg zum Gipfel des Hügels mussten wir eine Haarnadelkurve fahren.

Meistens verwendet in: Bergregionen, in denen scharfe Kurven häufig sind.

Meistens verwendet von: Radfahrern und Wanderern, die diese Gebiete durchqueren.

Beliebtheit: 8

Comedy-Wert: 6

Siehe auch: Haarnadelkurve, Serpentine, Haarnadelecke, Haarnadelkurve,

.

Was ist eine Haarnadelkurve im Radsport?

Eine Haarnadelkurve ist eine scharfe U-Kurve auf einer Straße oder einem Weg, die im Radsport häufig vorkommt. Sie wird so genannt, weil sie an eine Haarnadel erinnert, ein Instrument, das zum Festhalten der Haare verwendet wird. Haarnadelkurven erfordern, dass Radfahrer erheblich langsamer fahren, um die Kurve zu nehmen, und sind oft auf Bergpfaden zu finden, insbesondere auf solchen mit starkem Gefälle.

Haarnadelkurven sind ein beliebtes Merkmal von Radrouten, da sie erfahrenen Radfahrern eine zusätzliche Herausforderung bieten. Die Schärfe und Steigung der Kurve kann variieren, und die Schwierigkeit einer Haarnadelkurve kann durch das Vorhandensein von Hindernissen wie losem Schotter oder Steinen erhöht werden. Diese Kurven werden auch oft verwendet, um eine interessantere Route zu schaffen, da sie Radfahrern die Möglichkeit bieten, Ausblicke zu genießen, die sie sonst verpassen würden.

Haarnadelkurven sind in vielen Regionen der Welt zu finden, wobei das bekannteste Beispiel die 21 Haarnadelkurven des Aufstiegs nach Alpe d’Huez in den französischen Alpen sind. Dieser 8,6 km lange Anstieg ist unter Radfahrern legendär geworden und wird oft als Teil der Tour de France-Route genutzt. Weitere bemerkenswerte Beispiele sind die Haarnadelkurven der Großglockner Hochalpenstraße in Österreich und des Col de la Bonette in den französischen Alpen.

Der Ursprung des Begriffs „Haarnadelkurve“ im Radsport

Der Begriff „Haarnadelkurve“ (oder „hairpin turn“) wird verwendet, um eine enge, U-förmige Kurve in einer Straße zu beschreiben, die oft in Gebirgspässen zu finden ist. Es wird angenommen, dass der Begriff im späten 19. Jahrhundert in Europa entstand, als die Haarnadeln ähnelnden Kurven in Straßen erstmals von Radfahrern entdeckt wurden.

Die früheste bekannte Verwendung des Begriffs „Haarnadelkurve“ im Zusammenhang mit dem Radsport war im Buch The Badminton Library of Sports and Pastimes: Cycling von 1895, das Haarnadelkurven als „eine sehr scharfe Kurve in der Straße, die in ihrer Form einer Haarnadel ähnelt“ beschrieb. Der Begriff wurde später in der britischen Publikation The Cyclist’s Road Book von 1904 verwendet, die feststellte, dass „die Haarnadelkurve der Fluch des Radfahrerlebens ist“.

In der modernen Ära wird der Begriff „Haarnadelkurve“ von Radfahrern auf der ganzen Welt häufig verwendet, um enge Kurven auf der Straße zu bezeichnen. Es wird angenommen, dass er von den Straßen in den europäischen Alpen stammt, wo Radfahrer zum ersten Mal auf enge, U-förmige Kurven stießen.

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