ran-don-ay
Substantiv
Eine Langstreckenfahrt, normalerweise mit einer festgelegten Route und Kontrollpunkten
Beispiel: „Ich mache dieses Wochenende eine Randonnee über die Cascades.“
Meistverwendet in: Nordamerika und Europa
Meistverwendet von: Freizeit- und Wettkampf-Radfahrern
Popularität: 8/10
Witzigkeitswert: 4/10
Siehe auch: Gran Fondo, Audax, Brevet, Randonneuring,
Was ist Randonnee-Radfahren?
Randonnee-Radfahren, auch bekannt als Brevet-Radfahren, ist eine Form des Langstreckenradfahrens, bei der eine Strecke innerhalb einer bestimmten Zeit absolviert wird. Die Routen sind typischerweise zwischen 200 und 1.200 Kilometern lang und die Fahrer müssen die Strecke innerhalb eines vorgegebenen Zeitlimits absolvieren. Ziel ist es, die Strecke innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens zu beenden, anstatt gegen andere Fahrer zu fahren.
Randonnee-Radfahren erfordert viel Vorbereitung und Planung, da die Fahrer während der Fahrt autark sein müssen. Die Fahrer müssen gut mit den notwendigen Vorräten und Ausrüstung wie Ersatzschläuchen, Werkzeugen und einer Pumpe ausgestattet sein. Sie müssen auch ihre Route im Voraus planen und sich über mögliche Gefahren oder Terrainänderungen im Klaren sein.
Randonnee-Radfahren ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Laut einer Umfrage des Audax Club Parisien gab es 2017 mehr als 5.000 registrierte Randonnee-Radfahrer in Frankreich. Die Teilnehmerzahl ist im Laufe der Jahre stetig gestiegen, mit einer Wachstumsrate von etwa 10 % pro Jahr.
Randonnee-Radfahren ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, sich selbst herauszufordern und die Landschaft zu erkunden. Es ist eine großartige Möglichkeit, fit und gesund zu bleiben und gleichzeitig eine angenehme und lohnende Erfahrung zu machen.
.Der Ursprung des Begriffs „Randonnee“ im Radsport
Der Begriff „Randonnee“ wird verwendet, um eine lange, selbstversorgende Fahrradfahrt zu beschreiben. Er leitet sich vom französischen Verb „randonner“ ab, was „wandern“ oder „streifen“ bedeutet. Der Begriff wurde erstmals im späten 19. Jahrhundert in Frankreich verwendet, um lange Radreisen zu beschreiben.
Die erste dokumentierte Verwendung des Begriffs erfolgte 1891, als eine französische Radsportzeitschrift namens Le Cycliste eine Radsportveranstaltung namens „La Randonnee de Paris a Rouen“ (die Paris-Rouen-Fahrt) organisierte. Diese Veranstaltung war eine 166 Kilometer lange Fahrt von Paris nach Rouen und gilt als die erste organisierte Langstrecken-Fahrradfahrt.
Seitdem wird der Begriff „Randonnee“ verwendet, um jede lange, selbstversorgende Fahrradfahrt zu beschreiben. Er wird heute auf der ganzen Welt verwendet, um organisierte Radsportveranstaltungen, Langstreckentouren und andere Arten von Langstrecken-Radabenteuern zu bezeichnen.








