ran-də-nər
Substantiv, Adjektiv
Randonneur ist eine Form des Langstreckenradfahrens.
Anwendungsbeispiel: Er plant, diesen Sommer einen Randonneur zu absolvieren.
Meistverwendet in: Europa, insbesondere Frankreich, wo der Begriff entstand.
Meistverwendet von: Bikepacking-Fahrern und Langstrecken-Rennradfahrern.
Beliebtheit: 8
Komik-Wert: 3
Siehe auch: Randonneuring, Audax, Brevet, PBP,
Was ist Randonneur-Radfahren?
Randonneur-Radfahren ist eine Langstrecken-Radsportart, die sich auf das Absolvieren einer festgelegten Route innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens konzentriert. Es ist eine Art von Ausdauer-Radsportveranstaltung, die in den 1890er Jahren in Frankreich ihren Ursprung hat. Randonneur-Veranstaltungen reichen typischerweise von 200 km (125 Meilen) bis 1.200 km (750 Meilen) und werden normalerweise an ein oder zwei Tagen absolviert.
Randonneur-Veranstaltungen sind in der Regel selbstversorgend, was bedeutet, dass die Fahrer für ihre eigenen Vorräte und Reparaturen verantwortlich sind. Das Ziel ist es, innerhalb des vorgegebenen Zeitlimits und innerhalb der Regeln der Veranstaltung ins Ziel zu kommen. Die Fahrer müssen die Strecke innerhalb des angegebenen Zeitlimits, oft innerhalb einer bestimmten Anzahl von Stunden, absolvieren. Das bedeutet, dass die Fahrer ihre Route und ihr Tempo entsprechend planen müssen.
Randonneur-Veranstaltungen erfreuen sich in den letzten Jahren zunehmender Beliebtheit. Im Jahr 2019 berichtete die Organisation Randonneurs USA, dass mehr als 8.000 Fahrer an ihren Veranstaltungen teilgenommen hatten. Diese Zahl wird voraussichtlich weiter steigen, da immer mehr Menschen die Freuden des Randonneur-Radfahrens entdecken.
Randonneur-Radfahren ist eine großartige Möglichkeit, sich selbst herauszufordern und die Welt um sich herum zu erkunden. Es ist eine lohnende und angenehme Erfahrung, die Ihnen helfen kann, ein besserer Radfahrer zu werden und Ihre Ausdauer zu steigern. Wenn Sie also nach einer neuen Herausforderung suchen, warum versuchen Sie es nicht mit dem Randonneur-Radfahren?
Der Ursprung des Radsportbegriffs 'Randonneur'
Der Begriff 'Randonneur' wurde erstmals im späten 19. Jahrhundert in Frankreich verwendet. Er wurde ursprünglich verwendet, um Radfahrer zu beschreiben, die an Langstreckenfahrten ohne Unterstützung, den sogenannten 'Randonnées', teilnahmen. Diese Fahrten erstreckten sich typischerweise über Entfernungen von mehr als 200 km, und die Radfahrer mussten die Strecke innerhalb einer bestimmten Frist zurücklegen.
Der Begriff wurde vom Audax Club Parisien (ACP) populär gemacht. Dieser Radsportverein wurde 1896 gegründet und widmete sich Langstreckenfahrten. Es war der erste Radsportverein seiner Art und legte die Regeln für das fest, was wir heute als 'Randonneuring' kennen. Die Regeln des ACP verlangten von den Fahrern, Langstreckenfahrten innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens zu absolvieren, und der Begriff 'Randonneur' wurde verwendet, um die Fahrer zu beschreiben, die an diesen Veranstaltungen teilnahmen.
Heute wird der Begriff 'Randonneur' immer noch verwendet, um Radfahrer zu beschreiben, die an Langstreckenfahrten teilnehmen. Er wird auch verwendet, um die Art von Fahrrad zu bezeichnen, die speziell für diese Veranstaltungen entwickelt wurde. Randonneur-Fahrräder sind so konzipiert, dass sie einen bequemen Fahrkomfort über lange Strecken bieten und verfügen in der Regel über eine aufrechtere Sitzposition und größere Reifen als andere Fahrradtypen.








