Kurzer Vorbau
Substantiv
Ein Fahrradlenkervorbau, der kürzer ist als die Standardlänge
Anwendungsbeispiel: Ich habe einen kurzen Vorbau an meinem Mountainbike angebracht, um eine bessere Passform zu erzielen.
Meistverwendet in: Mountainbiking und Offroad-Radsport.
Meistverwendet von: Mountainbikern und Offroad-Radfahrern.
Beliebtheit: 8/10
Witzigkeitswert: 2/10
Siehe auch: Vorbau-Länge, Vorbau kürzer, Kürzerer Vorbau, Vorbau mit kurzer Reichweite,
Was ist ein kurzer Vorbau im Radsport?
Kurze Vorbauten sind eine Art von Vorbau, die verwendet werden, um einen Lenker an einem Fahrradrahmen zu befestigen. Vorbauten werden in Millimetern gemessen und reichen normalerweise von 70 mm bis 120 mm. Ein kurzer Vorbau ist jeder Vorbau, der weniger als 90 mm misst. Kurze Vorbauten werden am häufigsten bei Mountainbikes und Cyclocross-Rädern verwendet.
Kurze Vorbauten bieten dem Fahrer einen größeren Bewegungsspielraum, sodass er sein Gewicht leichter auf die Vorder- und Rückseite des Fahrrads verlagern kann. Dieser größere Bewegungsspielraum kann dazu beitragen, das Handling und die Kontrolle des Fahrrads zu verbessern, insbesondere in technischem Gelände. Ein kürzerer Vorbau reduziert auch die Gesamtreichweite des Fahrrads, wodurch Lenker und Pedale leichter zu erreichen sind.
Kurze Vorbauten werden immer beliebter, insbesondere bei Mountainbikern. Im Jahr 2018 ergab eine Umfrage unter Mountainbikern, dass über 50 % von ihnen kurze Vorbauten verwendeten. Dies ist ein drastischer Anstieg gegenüber den 10 %, die 2007 kurze Vorbauten verwendeten.
Kurze Vorbauten sind eine großartige Möglichkeit, Ihr Fahrrad anzupassen und sein Handling zu verbessern. Es ist jedoch wichtig sicherzustellen, dass Ihr Vorbau die richtige Größe für Ihr Fahrrad und Ihren Fahrstil hat. Wenn Sie unsicher sind, welche Vorbaugröße Sie verwenden sollen, wenden Sie sich an einen Fahrradanpassungsspezialisten oder Ihr örtliches Fahrradgeschäft.
.Der Ursprung des Begriffs „Short Stem“ im Radsport
Der Begriff „Short Stem“ wird im Radsport seit den frühen 2000er Jahren verwendet. Es wird angenommen, dass er im Vereinigten Königreich entstanden ist und eine Art von Lenkervorbau beschrieb, der kürzer war als die Standardlänge von 120 mm.
Diese kürzere Vorbaulänge von etwa 70-90 mm wurde im Straßenradsport populär, da sie es den Fahrern ermöglichte, eine aggressivere und aerodynamischere Position auf dem Fahrrad einzunehmen und das Fahrverhalten des Fahrrads verbesserte. Diese Art von Vorbau wurde auch beim Mountainbiking verwendet, da sie dem Fahrer mehr Kontrolle über das Fahrrad und eine leichtere Manövrierbarkeit ermöglichte.
Die Popularität von kurzen Vorbauten im Radsport ist im Laufe der Jahre gewachsen, und heute werden sie sowohl von Rennrad- als auch von Mountainbike-Fahrern verwendet. Sie sind in verschiedenen Längen und Materialien erhältlich und werden oft in Verbindung mit anderen Komponenten wie Lenkern, Vorbauten und Sattelstützen verwendet, um eine individuelle Anpassung für jeden einzelnen Fahrer zu ermöglichen.








