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tahym try-uhl puh-zish-uhn

Substantiv

Eine Körperhaltung, die verwendet wird, um den Luftwiderstand beim Zeitfahren zu reduzieren.

Anwendungsbeispiel: Er nahm eine Zeitfahrposition ein, um das Maximum aus seiner Fahrt herauszuholen.

Meistverwendet in: Radsportveranstaltungen wie Triathlons und Zeitfahren.

Meistverwendet von: Profi-Radfahrern und Triathleten.

Popularität: 8/10

Witzigkeitswert: 2/10

Siehe auch: Aero-Position, TT-Position, Triathlon-Position, Tuck-Position,

.

Die Zeitfahrposition im Radsport verstehen

Die Zeitfahrposition, oder TT-Position, ist eine Körperhaltung beim Radfahren, die dazu dient, den Windwiderstand zu reduzieren und die aerodynamische Effizienz zu erhöhen. Der Fahrer sitzt in einer niedrigen, flachen Position mit Armen und Beinen nahe am Fahrradrahmen. Dadurch bietet er dem Wind eine viel kleinere Angriffsfläche, was den Widerstand verringert und die Geschwindigkeit erhöht.

Die Zeitfahrposition wird häufig bei Radsportwettbewerben wie Zeitfahren oder Triathlons eingesetzt. Bei den Olympischen Spielen 2016 beispielsweise verwendeten die meisten Radfahrer, die am Einzelzeitfahren teilnahmen, Zeitfahrpositionen. Statistiken zeigen, dass Fahrer in einer Zeitfahrposition bis zu 14 % schneller waren als diejenigen, die eine aufrechtere Position einnahmen.

Die Zeitfahrposition ist nicht für alle Arten des Radfahrens geeignet. Sie kann schwer zu erreichen und über längere Zeiträume aufrechtzuerhalten sein und erfordert viel Kraft und Flexibilität. Sie ist auch nicht für alle Geländearten geeignet, da es schwierig sein kann, in einer niedrigen, flachen Position scharfe Kurven zu fahren oder unwegsames Gelände zu bewältigen.

Trotz dieser Nachteile wird die Zeitfahrposition immer noch häufig bei Radsportwettbewerben eingesetzt. Durch ihre Fähigkeit, den Widerstand zu reduzieren und die Geschwindigkeit zu erhöhen, kann sie Radfahrern einen Wettbewerbsvorteil verschaffen und ihnen potenziell helfen, Rennen zu gewinnen.

Der Ursprung des Begriffs „Zeitfahrposition“ im Radsport

Der Begriff „Zeitfahrposition“ wurde erstmals in den späten 1950er Jahren im Kontext des Radsports verwendet. Er wurde von einem französischen Radfahrer namens Jacques Anquetil geprägt, der den Begriff verwendete, um die aerodynamische Fahrhaltung zu beschreiben, die er bei Zeitfahren einnahm. Diese Position beinhaltet, dass der Radfahrer mit ausgestreckten Armen über den Lenker gebeugt ist.

Anquetil verwendete diese Position erstmals während der Tour de France 1957. Er gewann die Zeitfahrabschnitte der Tour fünfmal, jedes Mal in der gleichen aerodynamischen Position. Sein Erfolg bei den Zeitfahrabschnitten der Tour führte dazu, dass andere Radfahrer die gleiche Position einnahmen, und der Begriff „Zeitfahrposition“ wurde bald in der Radsportwelt weit verbreitet.

Heute wird die Zeitfahrposition von Radfahrern in allen Disziplinen des Sports verwendet. Sie ist besonders wichtig für Radfahrer, die an Zeitfahren teilnehmen, wo aerodynamische Effizienz der Schlüssel zu der besten Zeit ist. Die Zeitfahrposition ist im Radsport so selbstverständlich geworden, dass sie heute als wesentliche Fähigkeit für jeden Wettkampfradfahrer angesehen wird.

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