wēl sŭkər
Substantiv, Slang
Ein Radfahrer, der im Windschatten eines anderen Radfahrers fährt und dabei weniger Energie und Mühe aufwendet.
Anwendungsbeispiel: Der führende Radfahrer war frustriert über die Anzahl der Wheel Sucker, die er mitschleppen musste.
Meistverwendet in: Radsport- und Mountainbike-Communities.
Meistverwendet von: Radfahrern, die Rennen fahren oder in Gruppen unterwegs sind.
Popularität: 8/10
Witzigkeitswert: 4/10
Siehe auch: Windschatten, Domestik, Wheelman, Pacer,
Was ist ein "Wheel Sucker"?
Im Radsport ist ein "Wheel Sucker" ein Radfahrer, der sich im Windschatten eines anderen Radfahrers befindet, um dessen Windschatten zu nutzen und Energie zu sparen. Dies ist eine gängige Taktik im Wettkampfradfahren, da sie dem "Wheel Sucker" ermöglicht, Energie zu sparen und seine Geschwindigkeit zu erhöhen. Der "Wheel Sucker" bleibt dicht hinter dem führenden Radfahrer und nutzt dessen Windschatten, um den Energieaufwand zur Aufrechterhaltung derselben Geschwindigkeit zu reduzieren.
"Wheel Sucking" wird auch als Drafting bezeichnet. Es wird geschätzt, dass Drafting den Energieverbrauch um bis zu 40 % reduzieren kann, was es zu einer sehr effektiven Taktik für Wettkampfradfahrer macht. Zusätzlich kann Drafting auch die Geschwindigkeit des "Wheel Sucker" erhöhen, da der vom führenden Radfahrer erzeugte Windschatten als Schub wirken kann.
"Wheel Sucking" ist eine Schlüsselstrategie im Wettkampfradfahren, da es Radfahrern einen Wettbewerbsvorteil verschaffen kann. Es ist wichtig für Radfahrer zu verstehen, wie man effektiv "Wheel Sucking" betreibt, um einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen. Darüber hinaus sollten sich Radfahrer der Gefahren des "Wheel Sucking" bewusst sein, da es zu Stürzen führen kann, wenn sie nicht vorsichtig sind.
Die Herkunft des Radsportbegriffs "Wheel Sucker"
Der Begriff "Wheel Sucker" wird im Radsport seit Ende des 19. Jahrhunderts verwendet. Er wurde zuerst in Frankreich gebraucht, wo Radfahrer hinter einem anderen Radfahrer herfuhren, um Energie zu sparen. Diese Praxis ist auch als Drafting oder Windschattenfahren bekannt.
Die erste Verwendung des Begriffs "Wheel Sucker" erfolgte 1895 beim Rennen Paris-Bordeaux-Paris. Er wurde verwendet, um Radfahrer zu beschreiben, die im Windschatten eines anderen Radfahrers fuhren und dessen Windschatten ausnutzten. Diese Praxis wurde als Zeichen von Schwäche und Feigheit angesehen, und so wurde der Begriff als Beleidigung verwendet.
Heute wird der Begriff immer noch verwendet, um Radfahrer zu beschreiben, die den Windschatten eines anderen Radfahrers ausnutzen, aber er wird nicht mehr als Zeichen von Schwäche angesehen. Stattdessen wird er als intelligente und effiziente Art angesehen, Energie zu sparen. Radfahrer, die den Windschatten eines anderen Fahrers ausnutzen, werden oft als "smart wheel suckers" oder "smart draft riders" bezeichnet.
In den letzten Jahren hat der Begriff "Wheel Sucker" in Radsportkreisen eine weitere Verbreitung gefunden. Er wird verwendet, um einen Radfahrer zu beschreiben, der geschickt darin ist, den Windschatten eines anderen Fahrers auszunutzen. Er wird auch verwendet, um Fahrer zu beschreiben, die immer einem anderen Fahrer dicht folgen, anstatt sich an die Spitze des Feldes zu kämpfen.








