hwēl-suh-king
Nomen, Verb
Wheel-sucking ist, wenn ein Radfahrer für eine gewisse Zeit im Windschatten eines anderen Radfahrers fährt.
Anwendungsbeispiel: „Ich war die letzten Kilometer des Rennens im Windschatten.“
Meistverwendet in: Straßenradrennen und Langstreckenfahrten.
Meistverwendet von: Erfahrenen Radfahrern, die mit Windschattentechniken vertraut sind.
Beliebtheit: 8/10
Unterhaltungswert: 5/10
Siehe auch: Drafting, Slipstreaming, Echelon Riding, Wheel Surfing,
Was ist Wheel-Sucking?
Wheel-Sucking ist ein Radsportbegriff, der die Handlung beschreibt, im Windschatten eines anderen Radfahrers zu fahren. Drafting oder Slipstreaming ist eine Technik, die von Radfahrern verwendet wird, um den Windwiderstand während der Fahrt zu reduzieren. Dies kann ihre Geschwindigkeit erhöhen und ihre Leistung verbessern. Durch das Fahren im Windschatten eines anderen Radfahrers erzeugt der vordere Radfahrer, bekannt als „Pilot“, eine Lufttasche, die der folgende Radfahrer oder „Wheel-Sucker“ nutzen kann, um vorwärtsgeschoben zu werden.
In einem Rennen kann Wheel-Sucking eine sehr effektive Taktik sein, wenn sie richtig eingesetzt wird. Sie ermöglicht es dem Radfahrer, Energie zu sparen und gleichzeitig eine hohe Geschwindigkeit beizubehalten. Studien haben gezeigt, dass Drafting den Energieaufwand eines Radfahrers um bis zu 40 % reduzieren kann, was in einem Rennen den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen kann. Es kann auch verwendet werden, um einen Ausreißversuch zu starten, da der vordere Radfahrer das Tempo vorgeben kann und der Wheel-Sucker folgen kann, ohne so viel Arbeit leisten zu müssen.
Wheel-Sucking ist auch eine beliebte Technik unter Freizeitradfahrern. Sie ermöglicht es ihnen, länger und schneller zu fahren, als sie es alleine könnten, und es kann eine großartige Möglichkeit für eine Gruppe von Fahrern sein, zusammenzubleiben und eine Fahrt zu genießen. Es kann jedoch gefährlich sein, wenn die Radfahrer nicht das gleiche Tempo haben oder wenn der Wheel-Sucker die Etikette des richtigen Draftings nicht kennt. Es ist wichtig, dass Radfahrer die Regeln der Straße kennen und sich ihrer Umgebung bewusst sind, wenn sie im Windschatten fahren.
.Der Ursprung des Radsportbegriffs „Wheel-Sucking“
Der Begriff „Wheel-Sucking“ wird in der Radsportwelt seit den späten 1990er Jahren verwendet und stammt ursprünglich aus dem Vereinigten Königreich. Er beschreibt einen Radfahrer, der im Windschatten eines anderen Radfahrers fährt, um einen aerodynamischen Vorteil zu erzielen.
Der Begriff wurde erstmals offiziell 1998 in der Zeitschrift Cycling Weekly in einem Artikel des Journalisten John Wilcockson verwendet. In dem Artikel schrieb Wilcockson, dass „sucking wheels“ eine Taktik sei, die von professionellen Radfahrern zur Optimierung ihrer Leistung eingesetzt werde.
Der Begriff hat sich seitdem in der Radsportgemeinschaft weit verbreitet und wird verwendet, um jeden Radfahrer zu beschreiben, der „drafts“ (im Windschatten fährt) hinter einem anderen Fahrer, um den Windwiderstand zu reduzieren und seine Geschwindigkeit zu maximieren. Viele professionelle Radfahrer wenden diese Taktik an, insbesondere bei langen Rennen.
Der Begriff „Wheel-Sucking“ ist zu einem festen Bestandteil des Radsportlexikons geworden und wird heute von Radfahrern aller Leistungsstufen verwendet, um das Fahren im Windschatten eines anderen Fahrers zu beschreiben.








