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pwah-sahn pee-lee-ote

Substantiv

Ein Radfahrer, der im Windschatten eines anderen Radfahrers fährt, um Energie zu sparen

Beispiel: Der führende Radfahrer wurde von einem Poisson-Pilote dicht verfolgt.

Meistverwendet in: Europäischen Radsportkreisen.

Meistverwendet von: Professionellen Radfahrern und begeisterten Freizeitsportlern.

Popularität: 8/10

Unterhaltungswert: 5/10

Siehe auch: Climbing tempo, Steady State, Tempo Ride, Sweet Spot,

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Was ist ein Poisson-Pilote im Radsport?

Poisson-Pilote ist ein französischer Begriff für das Windschattenfahren im Radsport. Windschattenfahren ist eine Technik, die Radfahrer anwenden, um den Windwiderstand zu verringern, indem sie hinter einem anderen Radfahrer fahren. Diese Technik kann eingesetzt werden, um den Energieverbrauch zu reduzieren und dadurch die Geschwindigkeit zu erhöhen.

Windschattenfahren ist eine gängige Praxis unter Wettkampfradfahrern und besonders nützlich bei Langstreckenrennen. Laut einer im International Journal of Sports Physiology and Performance veröffentlichten Studie kann das Windschattenfahren den Energieverbrauch eines Radfahrers um bis zu 40 % reduzieren. Dies kann ein erheblicher Vorteil für Fahrer sein, die während eines langen Rennens Energie sparen möchten.

Windschattenfahren ist nicht nur auf zwei Fahrer beschränkt. Eine Gruppe von Radfahrern kann eine sogenannte „Paceline“ bilden, wobei jeder Fahrer abwechselnd die Gruppe anführt und den Windschatten des Vordermanns nutzt. Diese Technik kann besonders effektiv in flachen oder abschüssigen Bereichen sein, wo der führende Fahrer einen Windschatten für die nachfolgenden Fahrer erzeugen kann.

Poisson-Pilote ist eine nützliche Technik für Radfahrer aller Leistungsstufen und kann besonders bei Langstreckenrennen von Vorteil sein. Durch die Anwendung dieser Technik können Radfahrer Energie sparen und ihre Geschwindigkeit erhöhen.

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Die Geschichte des Poisson-Pilote im Radsport

Der Begriff „Poisson-Pilote“ wird im Radsport mindestens seit dem späten 19. Jahrhundert verwendet. Die ursprüngliche Bedeutung des Begriffs war „Lotsenfisch“, eine Art Fisch, der größeren Fischen folgt, um sich von den von ihnen hinterlassenen Resten zu ernähren. Dieser Begriff wurde auf Radfahrer angewendet, die den Führenden in Rennen folgten, indem sie sich in deren Windschatten hielten, um Energie zu sparen und ihre Geschwindigkeit zu erhöhen.

Der Begriff erschien erstmals 1891 in der französischen Zeitschrift Le Vélo. Er wurde verwendet, um die Radfahrer zu beschreiben, die diese Strategie anwendeten, um in Rennen einen Vorteil zu erzielen. Der Begriff wurde auch verwendet, um die Fahrer bei der Tour de France zu beschreiben, die zusammenarbeiteten, um dem Teamleiter einen Vorteil zu verschaffen.

Heute wird der Begriff im Radsport immer noch verwendet, um die Fahrer zu beschreiben, die im Windschatten der Führenden fahren. Es ist eine nützliche Strategie in vielen Rennen, und der Begriff ist zu einem Teil der Radsportkultur geworden.

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