tem-poh train-ing
Nomen
Eine Art von Intervalltraining, das darauf abzielt, ein konstantes Tempo beizubehalten.
Beispiel: „Ich mache diese Woche Tempotraining, damit ich meine Geschwindigkeit und Ausdauer steigern kann.“
Meistens verwendet in: Radsportvereinen und Trainingsgruppen weltweit.
Wird am häufigsten verwendet von: Wettkampfradfahrern und Sportlern.
Beliebtheit: 8/10
Comedy-Wert: 3/10
Siehe auch: Threshold Intervals, Sweet Spot Training, Over/Under Training, FTP Intervals,
Was ist Tempotraining im Radsport?
Tempotraining ist eine Radsporttechnik, die eingesetzt wird, um die aerobe Ausdauer, Geschwindigkeit und Kraft eines Radfahrers zu verbessern. Dabei geht es darum, sich über eine bestimmte Zeitspanne auf ein bestimmtes Intensitätsniveau zu bringen und sich dann zu erholen. Tempotraining wird manchmal als „Schwellentraining“ bezeichnet, weil es Radfahrern hilft, ihre anaerobe Schwelle zu verbessern, also den Punkt, an dem der Körper beginnt, Milchsäure zu produzieren.
Tempotraining besteht typischerweise aus einem Aufwärmen, gefolgt von einer Reihe von Intervallen unterschiedlicher Intensität und Dauer. Die Intensität der Intervalle wird oft durch die Herzfrequenz, die Leistungsabgabe oder das wahrgenommene Anstrengungsniveau des Radfahrers bestimmt. Während der Intervalle sollte der Radfahrer versuchen, ein gleichmäßiges Tempo beizubehalten, das knapp unter seiner Laktatschwelle liegt. Nach jedem Intervall sollte der Radfahrer eine Erholungsphase einlegen, die gleich lang oder etwas länger als die Dauer des Intervalls sein sollte.
Tempotraining kann eine großartige Möglichkeit für Radfahrer sein, ihre Ausdauer und Kraft zu verbessern. Studien haben gezeigt, dass Radfahrer, die regelmäßig Tempotraining absolvieren, in der Lage sind, über längere Zeiträume mit höherer Intensität zu fahren. Zusätzlich kann Tempotraining Radfahrern helfen, ihre Energie effizienter zu nutzen, sodass sie mit höherer Intensität fahren können, ohne sich ermüdet zu fühlen.
Wenn Sie nach einer Möglichkeit suchen, Ihre Radsportleistung zu verbessern, kann Tempotraining eine großartige Option sein. Es ist wichtig, daran zu denken, langsam anzufangen und die Intensität und Dauer Ihrer Intervalle schrittweise zu steigern. Hören Sie wie immer auf Ihren Körper und legen Sie bei Bedarf Ruhetage ein.
.Der Ursprung des Begriffs „Tempotraining“ im Radsport
Der Begriff „Tempotraining“ tauchte erstmals Ende der 1980er Jahre in den Vereinigten Staaten im Kontext des Radsports auf. In seiner ursprünglichen Form bezeichnete Tempotraining eine Form des hochintensiven Intervalltrainings, das sich auf ein konstantes Tempo über einen bestimmten Zeitraum konzentrierte.
Die Praxis des Tempotrainings wurde entwickelt, um die Radsportleistung zu verbessern. Indem Radfahrer dazu gebracht wurden, in einem gleichmäßigen Tempo zu fahren, konnten sie ihre Geschwindigkeit, Kraft und Ausdauer verbessern. Diese Art des Trainings war eine Abkehr von den traditionellen Intervalltrainingsmethoden, die sich auf Phasen hochintensiver Aktivität konzentrierten.
Das Tempotraining hat sich seitdem weiterentwickelt und wird heute von Radfahrern auf der ganzen Welt eingesetzt. Während das Grundkonzept des Tempotrainings gleich geblieben ist, hat sich seine Anwendung geändert. Radfahrer nutzen das Tempotraining heute, um ihre aerobe Kapazität sowie ihre Geschwindigkeit und Leistung zu verbessern.
Heute ist Tempotraining ein wesentlicher Bestandteil jedes Trainingsprogramms für Radfahrer. Indem sie sich dazu bringen, in einem gleichmäßigen Tempo zu fahren, können Radfahrer ihre Leistung verbessern und ihre Ziele erreichen.








